Heimat- und Museumsverein Perg, Stifterstraße 1, 4320 Perg,
Telefon: 0650 5427786, E-Mail: heimathaus-stadtmuseum@perg.at

Notizen zur Sonderausstellung 2015

1952 übernahm Tobias Altzinger III (* 1921) die Geschäftsführung. Das Unternehmen konnte sich als einer der bedeutendsten Lebensmittelgroßhändler Österreichs etablieren.

http://www.altzinger.at/de/chronik/

1961 Durch die rasante Entwicklung platzt die Produktionsstätte in den Baracken von Linz-Wegscheid bald aus allen Nähten. So fällt die Entscheidung für einen Neubau in Perg, dem heutigen Firmensitz.

http://www.synthesa.at/firmengeschichte

Am 1. Jänner 1960 wurde das Ford Autohaus Haunschmid in der Naarner Straße in Perg eröffnet.

http://haunschmid.fordpartner.at/about.html

1949 übernahm Rudolf Schöberl von seinem Vater Anton Schöberl das 1937 gegründete Unternehmen, das sich zunächst mit der Herstellung von Verbrennungsmotoren beschäftigte. Bald nach der Übernahme begann die Erzeugung von Verleimpressen, die rasch einen hohen Bekanntheitsgrad in Österreich und in der Schweiz erreichten.

http://www.schoeberlpressen.at/index.php?id=20

Das Bauunternehmen Krückl in Perg wurde 1954 von Karl Krückl gegründet.

http://www.krueckl.at/index.php?id=61
http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/muehlviertel/Krueckl-waechst-kontinuierlich;art69,892477

1950 übernahm Sohn Erich Halatschek das 1913 in Tschechien gegründete und 1929 nach Perg übersiedelte Bauunternehmen. 1955 gründete der gemeinsam mit seinem Schwager Georg Heindl die Ing. Erich Halatschek & Co OHG mit neuen Unternehmensschwerpunkten.

http://www.habau.at/unternehmensgruppe/profil/geschichte/

Die Firma Hausböck ist ein 1928 gegründeter Familienbetrieb.

http://www.hausboeck.at/index.html

Unternehmensgründung durch Johann Payreder 1947.

http://www.payreder.at/unternehmen.php

Nach dem baldigen und überraschenden Tod des Apothekers Mag. Valentin Ladenbauer im Jahre 1951 führte seine Frau, Dr. Mag. Elsa Ladenbauer den Familienbetrieb in vorbildlicher Weise, unterstützt von den beiden Kindern Elsa und Valentin.

http://www.apothekeperg.at/

1948 trat Nikolaus Glisic, der Schwiegersohn des Firmengründers Josef Petschl, in das Unternehmen ein und es kam zu einer Spezialisierung auf Baustofftransporte mit Kipperzügen (Granitsteine, Schotter und Sand). 1959 kam als erste Baumaschine eine CAT 933 Laderaupe zum Einsatz und 1963 begann mit dem Ankauf des ersten Tankzuges von GRÄF & STIFT der Transport von Mineralölprodukten auf der Route von Wien nach Innsbruck.

http://www.petschl-transporte.at/de/Unternehmen/Geschichte/1930-1965

Ab 1953 erfolgte der Ausbau des Elektrizitätswerkes mit einem Kostenaufwand von fast 9 Millionen Schilling. Die Finanzierung erfolgte durch Aufnahme eines ERP-Kredites in Höhe von 4 Millionen Schilling, eines Bankkredites in Höhe von 3 Millionen Schilling sowie durch Einsatz beträchtlicher Eigenmittel und hereingenommener Stromvorauszahlungen. Das E-Werk erhielt zwei neue Stromerzeugungsaggregate mit Dieselmotoren, um die Leistungsfähigkeit vor allem für den Winterbetrieb wesentlich zu erhöhen.

Stromverbrauch im eigenen Netz: (Kilowattstunden)

1945 982.000
1955 1.760.000
1958 2.630.000
1968 6.515.000
2008 65.000.000

1911 wurde das Kraftwerk in der Kegelschmiede eröffnet, 1954 wurde das Kraftwerk Aschermühle in Betrieb genommen, es folgten die Toitschmnühle 1978, die Schartmühle 1985 und das Blockheizkraftwerk 1999.


Einwohnerentwicklung in Perg

1951 3.773
1961 4.101

Unsere Kanzlei wurde Ende der 1950er Jahre von Josef Schmied sen. gegründet.

http://www.wt-schmied.at/steuerberatung/index.php?option=com_content&view=article&id=1&Itemid=2

1956 Franz Baumann erwirbt von seinem Onkel den 1886 gegründeten Glasereibetrieb und etabliert sich als Glasspezialist.

http://www.baumann-glas.at/unternehmen.php?lang=de&mid=hm1&pagename=geschichte.php&main_menu=UnterNEHMEN&sub_menu=Geschichte

1958 übernahm Adolf Nefischer die bereits 1929 gegründete Fahrschule Payr von seiner Großtante mit dem Standort Naarner Straße, erweiterte diese 1963 um den Betrieb einer Schiffsführerschule und errichtete 1967 den heutigen Standort.

http://wko.at/ooe/PE/Traditionsbetriebe/Einzelseiten/Nefischer.pdf

Franz Strasser hatte 1952 die von seiner Mutter 1927 gegründete Gemischtwarenhandlung in Naarn und eröffnetet 1959 in Perg einen weiteren Standort durch Übernahme der Gemischtwarenhandlung seines Onkels Ockl in der Bahnhofstraße.

http://wko.at/ooe/PE/Traditionsbetriebe/Einzelseiten/Strasser.pdf

Von 1928 bis 1959 betrieben Johann und Maria Leitner die "Leitner-Mühle" am Hafnerplatz. Nach dem Tod ihrer leiblichen Tochter adoptierten sie ihren Neffen Alfred und übergaben ihm 1959 die Mühle zur Fortführung. Noch im selben Jahr verstarb dieser plötzlich und dessen Witwe Christine Leitner-Müller führte die Mühle bis 1984 als Witwenbetrieb weiter.

http://www.dirnedermuehle.at/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FMuehlenfoto_Alt.JPG&width=800m&height=600m&bodyTag=%3Cbody%20style%3D%22margin%3A%200%3B%20padding-left%3A%200px%3B%20padding-top%3A%200px%3B%20background-color%3Amaroon%22%3E&wrap=%3Ca%20href%3D%22javascript%3Aclose%28%29%3B%22%3E%20%7C%20%3C%2Fa%3E&md5=ef17af926d32a00b5674ac7262254d30

http://www.dirnedermuehle.at/index.php?id=9

Auf Grund der steigenden Nachfrage nach Kaolin entschließt man sich, die in den Vorjahren gefundene Kaolinlagerstätte bei Weinzierl nahe Perg zu erschließen. Die Gewinnung des Rohkaolins wird hier im Tagbau (und für kurze Zeit auch unter Tage) betrieben. Modernste Aufbereitungsanlagen werden errichtet, mittels Rohrleitungen kommt das Kaolin in das neu gebaute Verarbeitungswerk nach Aisthofen.

http://kunden.kiesewetter.at/geschichte/80Jahre_Kamig.pdf

Die Mannersäge wurde 1911 gegründet und produzierte Verpackungskisten für den Betrieb in Wien. 1955 wurde die Mannersäge durch einen Großbrand zerstört. 1966 errichtete das Unternehmen auf dem betreffenden Areal ein Zweigwerk für die Erzeugung von Süßwaren. Dieses übernahm 2014 kurzfristig Teile der Wiener Produktion, da dort ein Teil des Firmengebäudes eingestürzt ist. Ob sich die 2015 vorgesehene Schließung des Zweigwerkes Perg dadurch aufschieben oder verhindern lässt, ist ungewiss.

Eine Musikschule wurde in Perg erstmals 1935 durch Volksschuldirektor Dagobert Hofstätter begonnen, vier Jahre später wieder aufgelöst. 1943 gründete die Gemeinde Perg die Kreismusikschule für Jugend und Volk, diese wurde kurz danach 1944 auf Grund der Kriegsereignisse wieder geschlossen.
Nächster Neubeginn war 1951/52 mit der Machländischen Musikschule zunächst auf Vereinsbasis und ein Jahr später als Gemeindemusikschule unter der Leitung von Johann Noggler, der die in der Alten Volksschule (Nebengebäude der Hauptschule 1) untergebrachte Schule bis 1971 führte, gefolgt von Alois Dirngrabner. 

Sektion Tennis im Turnverein (ursprünglich 1908 bis 1927) und dann wieder ab 1955, seit 1962 als eigenständige Vereinsabteilung
Tischtennis von 1952 bis 1960
Friedrich Manner wurde 1956 zum ersten Male in das österreichische Faustball Nationalteam einberufen.

Karl Manner war mehrfacher Staatsmeister und gewann Medaillen bei Europameisterschaften

Valentin Ladenbauer war Vize-Jugendstaatsmeister und Vize-Staatsmeister

Rudolf Kling war Jugendstaatsmeister und Teilnehmer an Europa- und Weltmeisterschaft.

Das 1942 von Heinrich Ebner in Pabneukirchen gegründete Unternehmen verlegte 1958 die Firmenzentrale nach Perg

http://www.elektro-ebner.at/ueberuns/ueberuns.html

Die Kinderfreunde in Perg wurden 1959 gegründet.

http://www.spoe-stadtperg.at/news/news-detail-seite/beitrag/neuer-vorstand-der-kinderfreunde-gewaehlt/

Johann Hochgatterer gründete 1959 auf dem nach wie vor bestehenden Standort in Perg ein Fachgeschäft für Kraftfahrzeuge der Marke Puch und für Fahrräder.

http://wko.at/ooe/PE/Traditionsbetriebe/Einzelseiten/Hochgatterer.pdf

1959 kamen die ersten Fremdarbeiter aus der Türkei nach Perg

http://www.meinbezirk.at/perg/leute/aleviten-eroeffneten-kulturzentrum-d1081869.html

Hans Teufl räumte 1958 im Gebäude seines Schwagers die Küche aus und eröffnete dort den ersten Malereibetrieb. Die Schwerpunkte seiner Arbeit waren die Zimmermalerei und das Lasieren von Möbeln in Zusammenarbeit mit den örtlichen Tischlern. 1961 wurde in der Lebinger Straße das Wohn- und Betriebsgebäude errichtet. Damals wurde auch der erste Pritschenwagen angeschafft.

http://wko.at/ooe/PE/Traditionsbetriebe/Einzelseiten/Haslinger.pdf